Häufige Fragen und Antworten zum Ersatzverkehr Rosenheim – Salzburg
In unseren FAQs finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum Ersatzverkehr für Regionalzüge während der Korridorsanierung Rosenheim – Salzburg 2027.
Organisation des Ersatzverkehrs
Wie sehen Ersatzverkehrskonzepte aus?
Mit einem leistungsstarken Ersatzkonzept stellt die DB sicher, dass Menschen und Güter während der Korridorsanierung Rosenheim – Salzburg zuverlässig ihr Ziel erreichen. Das Angebot für den regionalen Ersatzverkehr während der Korridorsanierung wird gemeinsam mit den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern, den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und Verbänden in enger Abstimmung entwickelt und umgesetzt. Täglich profitieren etwa 14.800 Reisende von ca. 72 neuen Überland- und Gelenkbussen auf sechs Ersatzverkehrslinien mit hohem Komfortstandard. Die Organisation des Ersatzverkehrs übernimmt die DB InfraGo AG. Das Fahrplan- und Linienkonzept wird gemeinsam gestaltet.
Wie viele Busse sind für den regionalen Ersatzverkehr unterwegs?
Während der Korridorsanierung der Strecke Rosenheim – Salzburg sind insgesamt 72 Busse im Einsatz, darunter sowohl Gelenk- als auch Solobusse. Die Busse sind auf verschiedene Linien verteilt. Informationen zur Anzahl der eingesetzten Busse pro Linie finden Sie in den Reiseauskunftsmedien oder auf bahn.de.
Wieso gibt es auf anderen Strecken, die nicht von der Korridorsanierung betroffen sind, Ersatzverkehr mit Bussen?
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Freizeitreisende sowie Pendlerinnen und Pendler während der Totalsperrung mit einem umfassenden Ersatzverkehrskonzept zuverlässig ans Ziel zu bringen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass auch der Schienengüterverkehr trotz Totalsperrung weiterhin abgewickelt werden kann. Die Güterzüge werden dafür auf Umleitungsstrecken ausweichen, um die Baustelle zu umfahren. Durch den zusätzlichen Güterverkehr und den weiterhin laufenden Personennahverkehr würde die Kapazität auf den Umleitungsstrecken stark beansprucht. Angesichts der befristeten Korridorsanierung und der dadurch entstehenden Umleitungen handelt es sich daher um eine temporär überlastete Strecke.
Um diese Überlastung zu steuern, sind nach Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Bundesnetzagentur Maßnahmen erforderlich, wie etwa eine Reduzierung des Personennahverkehrs auf den betroffenen Abschnitten.
Konkret bedeutet das: Damit Fahrgäste und Pendlerinnen und Pendler dennoch möglichst zur gewohnten Taktung unterwegs sein können, werden neben den verbleibenden Zugverbindungen zusätzliche Busse im Ersatzverkehr (EV) eingesetzt. Das bedeutet: Die Busse des EV ersetzen jeweils die aus dem Stundentakt entfallenden Züge auf den genannten Streckenabschnitten. Der Zugbetrieb wird im Zweistundentakt fortgeführt, während der EV für die zwischenliegenden Zugverbindungen bereitsteht.
Werden genügend Busse und Fahrer:innen zur Verfügung stehen?
Selbstverständlich arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partner:innen daran, rechtzeitig die notwendige Anzahl an Fahrzeugen sowie Fahrer:innen verfügbar zu haben. Hierbei profitieren wir in besonderem Maße von den Erfahrungen, die während der Korridorsanierung anderer Strecken gesammelt wurden.
Gibt es eine Abstimmung mit dem bestehenden Busverkehr?
Der Ersatzverkehr wurde mit dem zuständigen Aufgabenträger für den bestehenden Busverkehr abgestimmt. Leider ist es nicht immer möglich, die individuell gewünschte Anschlussverbindung zu ermöglichen.
Wie wird damit umgegangen, wenn die Busse im Stau stehen?
Um Verzögerungen auszugleichen, werden zeitliche Puffer im Fahrplan berücksichtigt. Bei längeren Verzögerungen muss jedoch – wie bei einer Zugverspätung auch – der Folgetakt genutzt werden, weil Anschlussverbindungen nur begrenzt lange warten können.
Wann und wie werden die Umleiterstrecken auf die Korridorsanierung vorbereitet?
Die DB hat durch vorsorgliche Instandhaltungsmaßnahmen an den Umleitungsstrecken sichergestellt, dass diese den erhöhten Verkehr während der Korridorsanierung aufnehmen können. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:
- Erneuerung der Weichenschienengestänge
- Durcharbeitung der Streckengleise
- Schienenerneuerung
- Schwellenwechsel
Informationen zum Fernverkehr
Ist auch der Fernverkehr von der Sperrung betroffen?
Auch der Fernverkehr ist von der Sperrung betroffen und wird umgeleitet.
Wo finde ich detaillierte Informationen über einzelne Zugverbindungen im Fernverkehr?
Weitere Informationen zur Betroffenheit des Fernverkehrs finden Sie in den Reiseauskunftskanälen (bahn.de oder DB Navigator) sowie in der Störungskarte des DB Fernverkehrs.
Wie sehen die Ersatzkonzepte aus?
- Die RJ-Linie München-Wien-Budapest wird über Passau mit dortigem Halt umgeleitet. Der Halt in Salzburg entfällt. In West-Ost-Richtung erhalten die Züge dieser Linie eine Fahrzeitverlängerung von rund 10 Minuten. In Ost-West-Richtung benötigen sie rund 50 Minuten länger.
- Die Züge der EC-Linie Frankfurt-München-Graz entfallen zwischen München und Salzburg. Ersatzweise werden einzelne EC-Züge zwischen München und Graz über Wörgl, Schwarzach-St. Veit und Ennstal verkehren.
- Zusätzlich wird es einen EC-Shuttle mit drei EC-Zugpaaren zwischen München und Salzburg über Mühldorf geben.
- Rosenheim ist weiterhin zweistündlich mit der RJ-Linie München-Innsbruck-Bozen-Verona angebunden.
Wie kommen Reisende von und nach Salzburg an ihr Ziel?
Reisende mit Ziel Salzburg benutzen bitte den EC-Shuttle zwischen München und Salzburg.
Dürfen Nahverkehrskunden oder Reisende mit Deutschlandticket die Fernverkehrszüge zwischen München und Salzburg nutzen?
Nein, eine Nutzung der Fernverkehrszüge ist nur mit einem Fernverkehrsticket gestattet.
Sind die Auswirkungen der Korridorsanierung schon in den Fahrplan eingearbeitet?
Ja, die Auswirkungen sind seit dem Buchungsstart Mitte Oktober 2026 im Fahrplan einsehbar.
Wird es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen geben?
Nein, es wird keinen Schienenersatzverkehr mit Bussen geben, da die Fernverkehrszüge umgeleitet werden.
Dürfen auch Nahverkehrskunden oder Reisende mit Deutschlandticket die Fernverkehrszüge nutzen?
Nein. Die Nutzung der Fernverkehrszüge ist ausschließlich mit einem gültigen Fernverkehrsticket möglich. Dies gilt auch für die eingesetzten Shuttlezüge zwischen München und Salzburg. Fahrscheine des Nahverkehrs, einschließlich des Deutschlandtickets, werden dort nicht anerkannt.
Ersatzkonzept im Regionalverkehr
Wo halten die Busse des Ersatzverkehrs in Rosenheim?
In Rosenheim treffen drei Linien aufeinander: RE 5, RB 5 und X 5. Der Busbahnhof ist bereits jetzt schon sehr hoch ausgelastet. Deshalb halten die Busse des RE 5 am Busbahnhof. Die Busse der RB 5 und X 5 halten in der Luitpoldstraße in der Busbucht auf der Bahnhofseite.
Wo halten die Busse des Ersatzverkehrs der Linie RB 5 in Bad Endorf?
Die Busse des Ersatzverkehrs halten in Bad Endorf am Bahnhof. Beachten Sie bitte dabei, dass sich der Bahnhof im Bau befindet und achten Sie auf Baustellenfahrzeuge.
Wo halten die Busse des Ersatzverkehrs der Linie RB 5 und RB 52 in Prien am Chiemsee?
Die Busse des Ersatzverkehrs halten in Prien am Chiemsee am Busbahnhof. Es gibt keinen festen Bussteig, die Belegung durch die Busse geschieht flexibel. Es stehen Reisendenlenker vor Ort, die die Reisenden zu den entsprechenden Bussen bringen.
Wo halten die Busse der Linie RE 5 und RB 5 in Bernau am Chiemsee?
In Bernau am Chiemsee gibt es zwei Haltestellen: Minigolfplatz sowie Kampenwandstraße. Somit sind beide Stadteile erschlossen.
Wo halten die Busse der Linie RE 5 und RB 5 in Übersee?
In Übersee gibt es zwei Haltestellen für den Ersatzverkehr: Zum einen halten die Busse am Bahnhof, weiterhin halten die Busse am Abzweig Feldwies Richtung Autobahn.
Wo halten die Busse der Linie RB 5 in Bergen?
Die eigentliche Haltestelle „Bergen“ befindet sich in Bernhaupten. Aus Umlaufgründen kann der Bus aber nicht am Bahnhof Bergen, also in Bernhaupten halten. Stattdessen hält der Bus an den Haltestellen „Bergen Kurpark“ sowie „Bergen Bahnbrücke“.
Wo halten die Busse der Linie X 5 und RB 5 in Traunstein?
In Traunstein halten die Busse am Busbahnhof. Dieser ist bereits jetzt schon überlastet, daher gibt es eine flexible Bussteigbelegung.
Wo halten die Busse der Linie X 5 in Teisendorf?
In Teisendorf halten die Busse des Ersatzverkehrs am Bahnhof.
Wo halten die Busse der Linie X 5 in Freilassing?
In Freilassing halten die Busse des Ersatzverkehrs in der Hermann-Löns-Straße. Der Busbahnhof ist bereits jetzt überlastet und wird mit dem Halt in der Hermann-Löns-Straße entlastet.
Wo halten die Busse der Linie RB 45 in Freilassing?
Die Busse der Linie RB 45 halten am Bahnhof.
Gibt es eine schnelle Zugverbindung München – Salzburg über Mühldorf?
Es wird eine schnelle Zugverbindung von München nach Salzburg fahren. Dieser so genannte Shuttle fährt alle zwei Stunden zwischen München und Freilassing, bzw. Salzburg. Sowohl Fern- wie auch Nahverkehr nutzen diesen Shuttle. Das bedeutet für den Fahrgast: jede dritte Verbindung ist ein Angebot des Fernverkehrs und kann nur mit einem Fernverkehrsticket genutzt werden.
Die Züge des Fernverkehrs sowie einzelne Züge des Nahverkehrs können bis nach Salzburg fahren. Der Regionalverkehr endet überwiegend aufgrund fehlender Fahrzeugzulassungen in Freilassing. Zwischen Freilassing und Salzburg fährt ein Pendelverkehr der RE 5 sowie die S-Bahn.
Der Shuttlezug fährt auf einer eingleisigen Dieselstrecke. Die Strecke ist mit dem Shuttle überlastet. Deshalb muss die RB 45 auf einen Zweistundentakt ausgedünnt werden. Es fahren Busse des Ersatzverkehrs in den Taktlücken des RB 45.
Wieso muss ich von Freilassing nach Mühldorf kommend mit dem Bus in Garching aussteigen?
In Garching kommt zeitnah zum Bus der Linie RB 45 der Zug der Linie 47 am Bahnhof an. Mit dem Umstieg in den Zug verkürzt sich die Reisezeit nach Mühldorf. Reisende dürfen aber im Bus sitzen bleiben und auch erst in Mühldorf aussteigen. Die Auskunftsmedien zeigen allerdings nur die schnellere Verbindung an. Fahrgäste werden daher nur die Verbindung mit Umstieg finden.
Gibt es Verstärkerbusse oder Sonderfahrten an die Schulen?
Aufgrund der hohen Fahrgastzahlen zu den Schulzeiten sowie der längeren Fahrzeiten im Ersatzverkehr werden zusätzliche Schulverbindungen angeboten. Die Abfahrtszeiten der Ersatzverbindungen sind auf den Schulbeginn abgestimmt. Die zusätzlichen Busse verkehren in der Regel morgens, da zu dieser Zeit der Unterrichtsbeginn festgelegt ist. In der Rückrichtung, etwa nachmittags, verteilen sich die Schulschlusszeiten oftmals, sodass hier nur in Ausnahmefällen zusätzliche Einzelverbindungen angeboten werden können.
Schulverkehre aus dem Berchtesgadener Raum Richtung TraunsteinIm regulären Fahrplan wechseln Schülerinnen und Schüler, die aus Berchtesgaden kommen, in Freilassing vom Zug auf den Bus. Aufgrund der längeren Fahrtzeiten des Busses würde dieser Umstieg zu einer verspäteten Ankunft in der Schule führen.Um dies zu vermeiden, wurde eine alternative Verbindung eingerichtet: Der Umstieg erfolgt bereits in Piding, wo ein Ersatzverkehrsbus bereitsteht. So kommen die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig zur Schule nach Traunstein.
Schulverkehre aus Mühldorf/Freilassing/Waging* Richtung Berchtesgaden und TraunsteinRichtung Berchtesgaden (RB 45):
- Von Mühldorf kommend besteht die Möglichkeit zum Umstieg nach Freilassing und anschließend weiter mit dem Zug nach Berchtesgaden.
- Zur Unterstützung verkehrt ein zusätzlicher Ersatzverkehrsbus für die Schülerinnen und Schüler ab Kirchanschöring direkt ohne Halt nach Freilassing.
- Ein weiterer Ersatzverkehrsbus insbesondere für Schülerinnen und Schüler fährt ab Laufen direkt nach Freilassing, mit Start am Bahnhof und Halt im Ortszentrum.
Richtung Traunstein (RB 59):
- Ab Laufen fährt ein zusätzlicher Ersatzverkehrsbus insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit direkter Linienführung über Weibhausen und Hufschlag nach Traunstein.
- Die Ortschaften nördlich von Kirchanschöring werden durch RVO-Linienbusse in Richtung Traunstein angefahren.
- Ab Waging fährt ein zusätzlicher Ersatzverkehrsbus insbesondere für Schülerinnen und Schüler direkt ohne Halt nach Traunstein.
*Keine Verbindung zwischen Waging und Berchtesgaden.
Schulverkehre aus Bad Endorf/Prien am Chiemsee/Übersee Richtung Traunstein und Rosenheim
Richtung Traunstein (RB 5):
- Ab Übersee fahren zwei zusätzliche Ersatzverkehrsbusse insbesondere für Schülerinnen und Schüler direkt ohne Halt über die Autobahn nach Traunstein. Ausnahmsweise sind hier auch Stehplätze zugelassen.
- Ab Bad Endorf fährt ein zusätzlicher Ersatzverkehrsbus insbesondere für Schülerinnen und Schüler über Prien am Chiemsee direkt ohne Halt über die Autobahn nach Traunstein. Ausnahmsweise sind hier auch Stehplätze zugelassen.
Richtung Rosenheim (RB 5):
- Ab Prien am Chiemsee verkehren in Abstand von wenigen Minuten drei zusätzliche Ersatzverkehrsbusse (RB 5) über Bad Endorf nach Rosenheim.
Schulverkehre aus dem Priental Richtung Prien (RB 52)Ab Aschau im Chiemgau fahren bis zu vier zusätzliche Ersatzverkehrsbusse insbesondere für Schülerinnen und Schüler direkt ohne Halt nach Prien am Chiemsee.
Wieso hält der Bus der Linie RB 59 je nach Richtung erst in Otting dann in Waging oder erst in Waging und dann in Otting?
Im Ortsteil Otting können aufgrund fehlender Wende- und Haltemöglichkeiten für den Bus keine Busse des Ersatzverkehrs halten. Die Busse halten am Bahnhof, der sich zwischen den Ortsteilen Otting und Unteraschau befindet. Um die Fahrgäste aus dem Einzugsgebiet Otting, Unteraschau besser zu erschließen, wurde ein Zusatzhalt in Scharling geschaffen.
Bis 13 Uhr fahren die Busse über Otting nach Waging am See und fahren ohne Halt in Otting zurück nach Traunstein. Die Route lautet also Unteraschau Bahnhof, Otting Bahnhof, Waging, Scharling, Weibhausen.
Ab 13 Uhr fahren die Busse erst nach Waging und halten auf dem Rückweg in Otting Bahnhof. Die Route lautet also: Weibhausen, Scharling, Waging am See, Otting und Unteraschau.
Otting hat sehr geringe Zustiegszahlen. Nur wenig Fahrgäste pro Tag steigen in den Zug. Würde der Bus morgens in Lastrichtung Traunstein erst in Waging halten und dann mit einer Schlaufe nach Otting fahren, müssten viel mehr Fahrgäste eine längere Fahrzeit in Kauf nehmen, als wenn die wenigen Leute bereits früher in Otting einsteigen, um nach Traunstein zu kommen. Selbes Thema analog von Traunstein Richtung Waging.
Fahrpläne, Kapazitäten der Busse & Häufigkeit der Fahrten
Wo finde ich die Fahrplandaten des Ersatzverkehrs während der Korridorsanierung?
Sämtliche Verbindungen und Ersatzverkehrsangebote sind in die elektronischen Fahrplanauskünfte der DB und der zuständigen Verkehrsverbünde eingepflegt und können dort abgerufen werden. Sie finden sie zum Beispiel unter bahn.de sowie in der App DB Navigator. Sie können sich dort rechtzeitig über ihre jeweiligen Verbindungen informieren. An den zukünftigen Haltestellen des Ersatzverkehrs befinden sich zudem die Abfahrtspläne.
Wieso finde ich die Verbindung nicht im Navigator?
Im DB Navigator sind die Fahrpläne der Ersatzbusse an der geografisch korrekten Haltestelle hinterlegt. Aus diesem Grund kann es sein, dass eine Suche mit den Bahnhofsnamen zu keinem Ergebnis führt. Die Haltestellen, an denen der Ersatzverkehr hält, sind zum Teil bereits vorhandene Haltestellen, die eine eigene Bezeichnung haben. So heißt die Haltestelle eines Busses, der am Bahnhof hält, nicht immer zwingend "Bahnhof". Die Busse des Ersatzverkehrs während der Korridorsanierung halten aus mehreren Gründen selten am Bahnhof (siehe "Wo sind die Haltestellen für den Ersatzverkehr mit Bussen?").
Daher finden Sie Ihre gesuchte Verbindung im Navigator am besten, wenn Sie die entsprechende Haltestelle des Ersatzverkehrs angeben. Alternativ können Sie auch anhand Ihrer Adresse oder Ihres Standorts nach einer Verbindung suchen. Ihnen wird dann eine Verbindung angezeigt, die den Fußweg zur nächsten Haltestelle des Ersatzverkehrs beinhaltet.
Wo finde ich die Fahrpläne zum Download?
Sie können sich die Fahrpläne für die Buslinien des Ersatzverkehrs rechtzeitig vor dem Start der Korridorsanierung hier auf dieser Webseite runterladen.
Fahren die Ersatzbusse mit der gleichen Kapazität und Häufigkeit wie die Züge?
Sie müssen im Ersatzverkehr mit längeren Reisezeiten rechnen, denn die Fahrzeiten der Busse und der Züge unterscheiden sich teils deutlich. Auch lassen die Straßenzustände mitunter keine direkte Verkehrsführung zu. Daher passen sich auch die Abfahrtszeiten der Busse an. Von einigen Knotenpunkten fahren verschiedene Ersatzbuslinien, um den Fahrgästen ein möglichst großes Angebot zu bieten, an ihr Ziel zu gelangen. Für den Ersatzverkehr sind etwa 72 Überland- und Gelenkbusse mit hohem Komfortstandard im Einsatz. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern daran, rechtzeitig die notwendige Anzahl an Fahrzeugen sowie Fahrer:innen verfügbar zu haben, damit genügend Kapazität für die Fahrgäste vorhanden ist.
Wie lang ist die Fahrzeit der einzelnen Ersatzverkehrslinien?
Grundsätzlich ist die Fahrzeit mit dem Ersatzverkehrsbus länger als mit der regulären Zugverbindung. Die genauen Fahrzeiten finden Sie in den Auskunftsmedien, zum Beispiel auf bahn.de.
Wird das Ersatzverkehrsangebot an Stoßzeiten (Schichtwechsel, Schulbeginn) angepasst?
Ja, sofern es mit den verfügbaren Ressourcen (z. B. Busse und Fahrpersonal) sowie unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben, wie etwa Lenk- und Ruhezeiten, möglich und sinnvoll ist.
Fahren die Ersatzbusse zur gleichen Zeit, wie die Züge, die sie ersetzen?
Sie müssen im Ersatzverkehr mit längeren Reisezeiten rechnen, denn die Fahrzeiten der Busse und der Züge unterscheiden sich teils deutlich. Auch lassen die Straßenzustände mitunter keine direkte Verkehrsführung zu. Daher passen sich auch die Abfahrtszeiten der Busse an. Von einigen Knotenpunkten fahren verschiedene Ersatzbuslinien, um den Fahrgästen ein möglichst großes Angebot zu bieten, an ihr Ziel zu gelangen.
Warten Busse bei Verspätung?
Im Fall von Verspätungen gibt es Konzepte mit vorgegebenen maximalen Wartezeiten, um die Anschlusssicherung gewährleisten zu können. Ob Busse oder Züge bei Verspätung warten, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten.
Wie beim Zugverkehr gibt es für den Busverkehr Leitstellen, die mit den Busunternehmen und den Busfahrerinnen und Busfahrern in Kontakt stehen. Ebenso wie im Zugbetrieb kann es weitere Verzögerungen zur Folge haben, wenn ein Bus auf einen verspäteten Zug wartet. Wartende Züge können je nach Fahrplan der nachfolgenden Züge zu Folgeverspätungen mit großen betrieblichen Auswirkungen führen. Je nachdem wo sie warten und stehen, können die Busse auch den fließenden Verkehr stören.
In einigen Fällen ist es auch nicht nötig, dass ein Bus wartet: Zu Hauptverkehrszeiten gibt es einen dichten Bustakt mit nur kurzen Wartezeiten, sodass Fahrgäste nach nur wenigen Minuten umsteigen können. Die Umsteigezeiten von Bus auf Zug sind so kalkuliert, dass auch bei leichten Verzögerungen ein Umstieg möglich ist. Insbesondere bei der letzten Verbindung des Tages wird jedoch ein besonderes Augenmerk auf den Anschluss gelegt, sodass diese Busse in der Regel warten. Für größere Störungen, wie z.B. bei einem Unfall oder Ausfall der Fahrer, gibt es Notfallkonzepte, die dann in Absprache mit der Leitstelle umgesetzt werden können.
Können nur die Sitzplätze in den Ersatzverkehrsbussen genutzt werden oder gibt es bei einer höheren Auslastung auch die Möglichkeit zu stehen?
Es gibt auch die Möglichkeit, in den Ersatzverkehrsbussen zu stehen. In den Expressbussen über die Autobahn werden jedoch nur Sitzplätze angeboten, da der Bus mit stehenden Fahrgästen deutlich langsamer fahren muss. Die genaue Anzahl der Sitz- und Stehplätze variiert je nach Bus. Bei den Solobussen (mit oder ohne WC) gibt es etwa 40-45 Sitzplätze sowie 30-35 Stehplätze. Die Gelenkbusse bieten etwa 45-55 Sitzplätze und 110-120 Stehplätze.
Fahrkarten, Tarife & Entschädigungen
Brauche ich für den Ersatzverkehr mit Bussen ein besonderes Ticket?
Für die Fahrt in den Ersatzverkehrsbussen wird keine zusätzliche Fahrkarte benötigt. Wie bei jeder Zugfahrt ist vor Fahrtantritt stets eine Fahrkarte für die gewünschte Strecke zu lösen. Diese gilt dann für den Ersatzverkehr statt für den Zug.
Wo erhalte ich eine Fahrkarte, wenn Ersatzverkehr mit Bussen verkehrt?
Sie erhalten Fahrkarten in den Apps, auf den Internetseiten, in den Verkaufsstellen und an den Fahrkartenautomaten der regionalen Verkehrsverbünde und den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen (z. B. in der App DB Navigator oder auf bahn.de). Ein wichtiger Hinweis: Die Bahnhöfe entlang der Strecke sind aufgrund der Baumaßnahme oft nicht zugänglich. Der Kauf von Fahrkarten im Bus ist nicht möglich.
Lässt sich an der Haltestelle für den Ersatzverkehr eine Fahrkarte erwerben?
In den meisten Fällen befinden sich keine Fahrkartenautomaten oder Verkaufsstellen in unmittelbarer Nähe der Haltestelle. Daher sollte der Kauf der Fahrkarte bereits bei der Planung mitbedacht werden. Fahrkarten können z. B. einfach und schnell in den Apps und auf den Internetseiten der regionalen Verkehrsverbünde und den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen erworben werden (z. B. in der App DB Navigator).
Können Ersatzverkehrsbusse mit dem Deutschlandticket genutzt werden? Gibt es vergünstigte Ticketoptionen während der Sperrzeit?
In den Ersatzverkehrsbussen des Regionalverkehrs gelten die gültigen Nahverkehrstickets, darunter auch das Deutschlandticket. Reisende mit Nahverkehrstickets können das umfangreiche Ersatzangebot des Nahverkehrs nutzen.
Welche Fahrgastrechte habe ich, bspw. bei Verspätung im Bus?
In den Bussen des Ersatzverkehrs gelten dieselben Fahrgastrechte wie in den Zügen, dies betrifft auch Entschädigungen und Erstattungen bei Verspätungen.
Gibt es Kompensationsleistungen für BahnCard100-Inhaber oder andere Vielfahrer?
Je nach Umfang und Dauer der Baustelle haben BahnCard-Inhaber:innen und Vielfahrer mit einem Abo die Möglichkeit, eine Entschädigung zu beantragen. Bei der Erstattung aufgrund von Baustellengeschehen handelt es sich um eine Kulanzleistung. Die Kund:innen mit einer BahnCard100 und Vielfahrer:innen werden von dem Kundenservice DB Fernverkehr bzw. dem Abocenter vor Baubeginn persönlich angeschrieben und über eine Entschädigung informiert. Von der Baustelle betroffene Inhaber:innen können sich ansonsten auch kurz vor Beginn der Baustelle an ihren Kundenservice wenden, um eine Entschädigung prüfen zu lassen. Vielfahrer:innen mit einem Abo haben die Möglichkeit ihr digitales Abo zeitweise sperren zu lassen.
Haltestellen & Wegeleitung zu den Haltestellen
Wo sind die Haltestellen für den Ersatzverkehr mit Bussen?
Die genauen Positionen der Ersatzhaltestellen werden an den Stationen auf den Umgebungsplänen angezeigt. Den gleichen Plan finden Sie auch auf bahnhof.de auf der jeweiligen Bahnhofsseite. Die Wege zu den Ersatzhaltestellen sind detailliert beschrieben, und Sie können sich mithilfe eines QR-Codes direkt zu den Haltestellen navigieren lassen.Die Bushaltestellen für den Ersatzverkehr befinden sich in der Regel entweder an den Bahnhöfen oder, um die Fahrzeiten der Busse so gering wie möglich zu halten, zentral in den jeweiligen Kommunen. Sie sind deutlich gekennzeichnet. So führen z. B. Hinweisschilder zur jeweiligen Ersatzhaltestelle. Außerdem befinden sich in den Aushangvitrinen am Bahnsteig Umgebungspläne mit eingezeichneten Fußwegen zwischen Bahnhof und Ersatzhaltestelle.
Wird es zusätzliche Haltestellen für den Ersatzverkehr mit Bussen geben?
Die Busse fahren soweit möglich die Ortschaften an, die der Schienenpersonennahverkehr heute bereits anfährt. Vereinzelt kann es vorkommen, dass der Ersatzverkehr mit Bussen in einem anderen Ortsteil halten muss. Zusätzliche Orte werden nicht angefahren, sofern nicht alle Belange mit nur einer Haltestelle ausreichend berücksichtigt werden können. In einigen Ortschaften hält der Ersatzverkehr z. B. an Randlagen, damit Fahrgäste mit Pkw leichter umsteigen können, falls im Ortskern nicht ausreichend Parkplätze vorhanden sind.
Wird der Ersatzverkehr mit Bussen immer an den Bahnhöfen halten oder sind auch andere Haltestellen geplant?
Die Bushaltestellen für den Ersatzverkehr befinden sich in der Regel entweder an den Bahnhöfen oder, um die Fahrzeiten der Busse so gering wie möglich zu halten, zentral in den Kommunen. Der genaue Ort einer Ersatzhaltestelle hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben den Stellplätzen spielt auch u. a. der Umfang der Bautätigkeit am Bahnhof eine Rolle. Ein umfangreiches Baugeschehen mit hohem Baustellenverkehr hat ein hohes Gefährdungspotenzial für wartende Fahrgäste. Im Vergleich zum Zugverkehr verlängert sich in der Regel die Fahrzeit. Um diese Fahrzeitverlängerung in Grenzen zu halten, ist eine Linienführung mit möglichst wenig Umwegen zielführend.
Gibt es Reisendenlenker an den Haltestellen, die unter anderem dafür sorgen, dass alle Reisenden mitgenommen werden?
Reisendenlenker kommen an größeren EV-Knotenpunkten und vereinzelt an betroffenen Bahnhöfen zum Einsatz. Die Fahrplankonzepte für den Ersatzverkehr beruhen auf Erfahrungswerten aus vorherigen Baumaßnahmen. Selbstverständlich wird insbesondere in den ersten Wochen der Sperrung das Nutzungsverhalten der Reisenden genau beobachtet und bewertet. Alle Fahrzeuge sind dafür mit automatischen Fahrgastzähleinrichtungen ausgestattet. Die daraus gewonnenen Daten können bei Bedarf genutzt werden, um die aktuelle Verteilung der Buskapazitäten zu bewerten und bei Bedarf anzupassen.
Ist der Weg zwischen Bahnsteig/Bahnhof und Abfahrtsposition der Busse ausgeschildert?
Ja, der Weg zu den Ersatzhaltestellen ist deutlich über ein einheitliches Wegeleitsystem in unserem signalstarken Verkehrspurpur ausgeschildert. Reisende finden so leicht ihren Weg zur Ersatzhaltestelle und, bei Bedarf, zurück zum Bahnsteig.
Ist der Weg zwischen Bahnsteig/Bahnhof und Abfahrtsposition der Busse barrierefrei?
Bei der Auswahl der Ersatzverkehrshalte wird großer Wert auf die Barrierefreiheit der Wege und Ersatzhaltestellen gelegt. Dennoch ist es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht immer möglich, die Barrierefreiheit vollständig zu gewährleisten. Informationen darüber, ob ein Weg barrierefrei ist oder nicht, werden auf den Umgebungsplänen an Bahnhöfen sowie unter bahnhof.de angezeigt. Dort sind die Wege zu den Ersatzhaltestellen detailliert beschrieben.
Kann ich mein Auto während der Korridorsanierung an den Bahnhöfen parken?
Generell gilt: Parkplätze im öffentlichen Raum sind in der Regel in kommunaler Verantwortung. Die Parkflächen an den durch die Korridorsanierung Rosenheim – Salzburg betroffenen Bahnhöfe können zum großen Teil nicht genutzt oder nur eingeschränkt genutzt werden. Das liegt daran, weil die Flächen oft als Baustelleneinrichtungsfläche für die Baulogistik eingesetzt werden. Das hat mehrere Gründe:
Die Flächen an den Bahnhöfen sind für die Baulogistik leicht zugänglich.
Nach Möglichkeit werden versiegelte Flächen genutzt, um die Natur zu schützen.
Der fließende Verkehr darf nach Möglichkeit nicht behindert werden. Daher bieten sich Flächen des ruhenden Verkehrs an.
Die DB InfraGO steht jedoch in regelmäßigem Austausch mit den Kommunen, um die Nutzung der Parkplätze während der Baumaßnahmen zu besprechen. Die Haltestellen für den Ersatzverkehr mit Bussen liegen zum Teil im Zentrum der Ortschaften. So erreichen Fahrgäste die Haltestelle einfacher – auch ohne PKW. Für Fahrgäste, die dennoch mit dem Pkw die Stationen anfahren müssen, haben wir gemeinsam mit der BEG und den Kommunen wo möglich – zum Teil auch zusätzliche – Haltestellen in Nähe anderer Parkplätze eingerichtet, um die Anfahrt zu ermöglichen. Da Parkflächen in den Ortschaften in kommunaler Verantwortung liegen, können jedoch keine zusätzlichen Parkflächen über die Korridorsanierung angeboten werden.
Ausstattung & Service
Wie sehen die Busse des Ersatzverkehrs aus und wie sind sie ausgestattet?
Die Ersatzverkehrsbusse für den Regionalverkehr bieten einen hohen Komfort. Die Fahrzeuge werden neuwertig sein und maximal drei Jahre alt. Sie sind von außen durch ihr einheitliches Erscheinungsbild in Verkehrspurpur leicht erkennbar. Alle Ersatzverkehrsbusse für den Regionalverkehr sind zudem barrierefrei. Im Innenraum befinden sich elektronische Haltestellenanzeigen sowie automatische Fahrgastinformationen über Lautsprecher. Zudem verfügen die Fahrzeuge über USB-Ladesteckdosen an den Sitzen und bieten WLAN an Bord. Die auf der Autobahn eingesetzten Busse sind überwiegend mit einem WC ausgestattet.
Gibt es WLAN in den Bussen?
Die Fahrzeuge verfügen über USB-Ladesteckdosen an den Sitzen und haben WLAN an Bord.
Gibt es Sitzplatzreservierung im Bus?
Für die Ersatzverkehrsbusse im Regionalverkehr wird es keine Reservierungsmöglichkeit geben.
Wie viele Sitz- und Stehplätze gibt es im Bus?
Die genaue Anzahl der Sitz- und Stehplätze variiert je nach Bus. Bei den Solobussen (mit oder ohne WC) gibt es etwa 40 bis 45 Sitzplätze sowie 30 bis 35 Stehplätze. Die Gelenkbusse bieten etwa 45 bis 55 Sitzplätze und 110 bis 120 Stehplätze.
Wie erkenne ich die Busse für den regionalen Ersatzverkehr?
Alle Busse sind rundherum purpurfarben und mit „Ersatzverkehr Replacement Service“ beschriftet. Auch das Zeichen für den Ersatzverkehr ist großflächig zu erkennen. Über digitale Anzeigedisplays an der Seite und am Kopf des Busses werden die jeweilige Buslinie und das Ziel dargestellt.
Wie wird sichergestellt, dass alle Fahrgäste mitgenommen werden und Überfüllung vermieden wird?
Die Fahrplankonzepte für den Ersatzverkehr beruhen auf Fahrgastzahlen sowie Erfahrungswerten aus vorherigen Baumaßnahmen. Selbstverständlich wird insbesondere in den ersten Wochen der Sperrung das Nutzungsverhalten der Reisenden genau beobachtet und bewertet. Alle Fahrzeuge sind dafür mit automatischen Fahrgastzähleinrichtungen ausgestattet. Die daraus gewonnenen Daten werden den Projektpartner:innen zur Verfügung gestellt, damit vorhandene Buskapazitäten gegebenenfalls angepasst werden können.
Gibt es Echtzeit-Tracking für den Ersatzverkehr in der App DB Navigator?
Die Busse im Regionalverkehr sind mit GPS-Trackern ausgestattet, diese liefern Positionsdaten, damit Sie im DB Navigator und in weiteren Auskunftssystemen schon vor Fahrtantritt nachschauen können, ob Ihr Bus pünktlich ist. Über Monitore im Bus erhalten Sie außerdem Infos zum Streckenverlauf, Anschlussmöglichkeiten und folgende Haltestellen. Darüber hinaus können ab dem Start der Korridorsanierung die Busse des Ersatzverkehrs auf dieser Webseite auf einer Karte live verfolgt werden.
Werden alle Busfahrer:innen deutsch sprechen können?
Die Fahrer:innen der Busse des Ersatzverkehrs werden europaweit angeworben und sprechen in der Regel wenig Deutsch. Sie werden vor ihrem Einsatz geschult, sodass sie eine gute Streckenkenntnis haben. Von außen können Sie die Linie und die Richtung des Busses am Fahrzeug erkennen. Während der Fahrt geben sowohl Monitore in den Bussen als auch die elektronischen Auskunftsmedien Auskünfte in Echtzeit.
Werden alle Busse im Ersatzverkehr barrierefrei sein?
Die Ersatzverkehrsbusse im Regionalverkehr werden barrierefrei sein. Die Niederflurbusse sind absenkbar und verfügen über eine Klapprampe. Nach Berücksichtigung der Haltestelleninfrastruktur wird der Busfahrer bzw. die Busfahrerin beim Ein- und Ausstieg unterstützen.
Reisende mit Mobilitätseinschränkungen wenden sich bitte an den Mobilitätsservice der Bahn. Die Mobilitätsservice-Zentrale organisiert alles Notwendige, wenn Unterstützung beim Ein-, Um- oder Aussteigen benötigt wird – zum Beispiel einen Hublift für den Rollstuhl. Sie beantwortet auch Fragen zu geeigneten Zügen, der Barrierefreiheit von Bahnhöfen oder Mindestumsteigezeiten. Informationen finden Sie unter bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei.
Wer hat die Position der Ersatzhaltestellen festgelegt? Hat man da mit den Kommunen gesprochen?
Die Standorte der Haltestellen für den Busersatzverkehr wurden in enger Abstimmung mit den Kommunen und Landkreisen, dem Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), sowie der DB bestimmt. Der jeweilige Ort einer Ersatzhaltestelle hängt von zahlreichen Faktoren ab. Diese sind u.a.
- Bautätigkeit am Bahnhof/Haltepunkt: Ein umfangreiches Baugeschehen mit hohem Baustellenverkehr hat ein hohes Gefährdungspotenzial für wartende Fahrgäste.
- Linienführung: Im Vergleich zum Zugverkehr verlängert sich in der Regel die Fahrzeit. Um diese Fahrzeitverlängerung in Grenzen zu halten, ist eine Route Linienführung mit möglichst wenig Umwegen zielführend.
- Erreichbarkeit und fußläufige Erschließung: Die Fußwege sollen für so viele Menschen wie möglich so kurz wie möglich sein, um die Attraktivität des Ersatzverkehrs zu gewährleisten.
- Stellplätze: P+R soll nach Möglichkeit weiterhin ermöglicht werden
- Die Haltestellen sind deutlich gekennzeichnet. So führen z. B. Hinweisschilder zur jeweiligen Ersatzhaltestelle.
Mitnahme von Fahrrädern, Kinderwagen und Co
Können Kinder im Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Reisende im Ersatzverkehr mit Bussen mitfahren?
Kinderwagen und Rollstühle werden selbstverständlich in den Ersatzverkehrsbussen mitgenommen. In den Gelenkbussen, die im Ersatzverkehr zum Einsatz kommen, gibt es zwei ausgewiesene Flächen mit Einstiegshilfe für Rollstühle und Kinderwagen, in den Solobussen ist dafür eine sogenannte Sondernutzungsfläche ausgewiesen, die ebenfalls über eine Einstiegshilfe erreicht werden kann. Wir empfehlen mobilitätseingeschränkten Personen zusätzlich, sich im Vorfeld bei der Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) im Vorfeld anzumelden.
Wo wird das Gepäck, der Kinderwagen, Rollstuhl, etc. in den Ersatzbussen transportiert?
In den Gelenkbussen, die im Ersatzverkehr zum Einsatz kommen, gibt es zwei ausgewiesene Flächen mit Einstiegshilfe für Rollstühle und Kinderwagen. In den Solobussen ist dafür eine sogenannte Sondernutzungsfläche ausgewiesen.
Darf ich mein Fahrrad im Ersatzverkehr mitnehmen?
Unser Ziel ist, dass möglichst viele Fahrgäste während der Korridorsanierung weiterhin öffentliche Verkehrsmittel nutzen und mit dem Ersatzverkehr zuverlässig und planbar an ihr Ziel kommen. Daher ist aus Platzgründen die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen leider nicht möglich. Klapp- und Falträder dürfen jedoch im zusammengeklappten Zustand als Gepäckstücke mitgeführt werden. Grundsätzlich gilt auch im Ersatzverkehr wie in den Zügen: Kinderwagen und Rollstühle haben stets Vorrang.
Warum können keine Fahrräder im Ersatzverkehr mitgenommen werden?
Die Ausrüstung mit Heckgepäckträgern und Anhängern für Fahrräder hat die DB bereits während anderer Baumaßnahmen getestet. Die bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass Anschaffungskosten und Instandhaltung von Fahrradträgern an Bussen sowie die Risiken für Schäden und deren Haftung und die Haltezeitverlängerung in keinem angemessenen Verhältnis zur vergleichsweise sehr schwachen Nutzung von Fahrradträgern steht. Im Bus wiederum haben Rollstühle und Kinderwagen Vorrang.
Ist die Mitnahme von E-Tretrollern erlaubt?
Aufgrund des erhöhten Brandrisikos dürfen E-Tretroller (auch E-Scooter genannt) nicht in die Busse des Ersatzverkehrs mitgenommen werden.
Kann ich meinen Hund oder andere Haustiere im Ersatzverkehr mitnehmen?
Ja, Sie können Hunde und andere Haustiere im Ersatzverkehr mit Bussen mitnehmen. Es gelten die folgenden Regelungen:
- Kleine, ungefährliche Tiere (bis etwa zur Größe einer Hauskatze) dürfen kostenlos in geeigneten Transportbehältern (z. B. Tierbox als Handgepäck) reisen. Eine Fahrkarte ist dafür nicht nötig.
- Größere Hunde, die nicht in einer Transportbox untergebracht werden können, benötigen eine eigene Fahrkarte (halber Fahrpreis). Diese Hunde müssen während der Fahrt angeleint sein, einen Maulkorb tragen und auf dem Boden sitzen. Bei Nutzung des Bayern-Tickets zählt ein zahlungspflichtiger Hund als Person/Erwachsener.
- Assistenzhunde (z. B. Blindenführhunde und gekennzeichnete Begleit- oder Polizeihunde) fahren kostenlos und müssen keinen Maulkorb tragen.
Bitte achten Sie darauf, dass Hunde im Ersatzverkehr immer unter der Aufsicht des Halters bleiben.
Kontaktmöglichkeit
Ich bin mobilitätseingeschränkt und brauche Unterstützung. An wen kann ich mich wenden?
Bitte wenden Sie sich an den Mobilitätsservice der Deutschen Bahn. Die Mobilitätsservice-Zentrale organisiert alles Notwendige, wenn Unterstützung beim Ein-, Um- oder Aussteigen benötigt wird – zum Beispiel einen Hublift für den Rollstuhl. Die Zentrale beantwortet auch Fragen zu geeigneten Zügen, der Barrierefreiheit von Bahnhöfen oder Mindestumsteigezeiten. Informationen finden Sie unter bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei. Hilfeleistungen können Sie auch online unter msz.bahnhof.de anfragen.